Die Amber Lithiumdisilikat-Glaskeramik – eine neue Welt der Vollkeramik – begeistert immer mehr Anwender. Das vielseitige Keramikportfolio wird vom koreanischen Unternehmen HASS Bio (Human-Aid-System Supplier) hergestellt und in Deutschland von Dental Balance (Potsdam) vertrieben. Im Video erläutern zwei Zahntechniker, warum sie die Keramik lieben gelernt haben. ZT Igor Altman (Dental-Design-Altman, Berlin) und ZTM Nikolai Nowak („Die Zahnarztpraxis“, Berlin)

Video: „Amber: Kollegentipps aus dem Laboralltag“

Film: ©gutfilm medienproduktion

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Die moderne Lithiumdisilikat-Keramik

Die Lithiumdisilikat-Familie vereint unter ihrem Dach verschiedene Produkte. Zum Portfolio gehören

  • Rohlinge in Block- sowie Blankform (Amber Mill),
  • Pellets für den gerüstfreien Pressvorgang (Amber Press) und
  • Pellets für die Überpresstechnik (Amber LiSi-POZ).

Amber wird als Lithiumdisilikat den hochfesten Glaskeramiken zugeordnet. Lithiumdisilikat hat aufgrund seiner Zusammensetzung und Modifikation eine drei- bis viermal höhere Festigkeit als herkömmliche Glaskeramik (z. B. Feldspatkeramik). Die Verarbeitung von Lithiumdisilikat-Keramiken erfolgt in der Press- oder CAD/CAM-Technik. Eine Besonderheit von Amber ist, dass die Transluzenz individuell über die Ofentemperatur gesteuert wird. Mit nur einem Rohling können vier Transluzenzstufen (HT, MT, LT, MO) abgedeckt werden. Der Zahntechniker wählt einfach den Farbton aus und bestimmt über die Brenntemperatur die Transluzenz. Durch die Wärmebehandlung werden Kristallgröße sowie -dichte erhöht und folglich die mechanischen Eigenschaften verstärkt und der Transluzenzwert verändert. Je höher die Temperatur beim Brennen, umso opaker die Restauration. Selbst nach dem Finalisieren kann die Transluzenz noch angepasst werden.

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