Galvano Technik bei Zahnersatz

Präparation in Verbindung mit der Galvanotechnik

 

Auch bei der Verwendung von Zahnersatz, der mit Hilfe des AGC Verfahren hergestellt wurde, gilt es dieselben Richtlinien und Vorgehensweisen zu befolgen wie bei den konventionellen Methoden in der Zahnmedizin. Weder in der Vorbereitung noch in der Selektion gibt es Unterschiede in der Versorgung.

Im ersten Schritt muss der Pfeilerzahn vorbereitet werden, hierfür muss der Stumpf aufgebaut und eventuell beschliffen werden. Dies alles sollte in einem Arbeitsschritt erfolgen, da eine spätere Korrektur zu einer Stabilitätsbeeinträchtigung führen kann.


Der Stumpf sollte glatt und eben vorbereitet werden, um im Anschluss daran die Galvanokrone zu befestigen. Um wirklich ideale Ergebnisse zu erzielen muss selbstverständlich, wie auch in allen anderen Bereichen der Zahnmedizin mit äußerster Sorgfalt vorgegangen werden - nur so ist ein langfristiger Erfolg garantiert. Hierbei ist vor allem auf eine genaue Abformung zu achten. Der Präperationsrand und die Präperationsgrenzen sind sehr eng gesteckt.
Um eine genaue Übertragung der Mundsitution auf die Modellsituation zu ermöglichen ist die Gingivaverdrängung eine gute Methode, um eine Darstellung so genau wie möglich zu erhalten. Dann kommt es zur abschließenden Zementierung, da ein provisorisches Zementieren bei der Verwendung eines festsitzenden galvanokeramischen Zahnersatz nicht möglich ist.


Um die Passform der Kronen nicht zu beeinflussen ist die Verwendung von feinkörnigem Zement ratsam. Hier kann sowohl zu Zinkphosphatzementen wie auch zu Glasionemerzementen und zu Compositebefestigungsmaterialien gegriffen werden. Je nach Sorte sind hier die unterschiedlichen Anforderungen und Gebrauchsinformationen zu beachten. Der Mundraum beziehungsweise das Gebiet, in welchem gearbeitet wird muss sowohl sauber als auch trocken und der betroffene Zahn absolut fettfrei sein. Es ist absolut ausreichend, wenn die Innenfläche der Krone mit Zement bestrichen wird. Diese wird dann auf den Stumpf aufgeschoben. Wichtig ist, dass nicht zu viel Zement aufgetragen wird, da sonst die positiven Eigenschaften beeinflusst werden können. Nachdem die Krone aufgesetzt wurde muss mit einem gewissen Druck die definitive Position beibehalten und der Abbindezeitraum von ungefähr fünf bis zehn Minuten eingehalten werden.

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